Sie sind hier:

Störungsmeldungen

Auf dieser Inhaltsseite veröffentlichen wir die KoGIs betreffenden Störungsmeldungen.

Schauen Sie bitte auch immer in die Störungsmeldungen der Brekom, da die meisten Fehler das BVN betreffen, worauf wir keinen Einfluss haben.
Sollten wir weitere Informationen haben, die über die Brekommeldungen hinaus gehen, stellen wir diese hier ebenfalls zur Verfügung.
 

11.01.2019: Extrem lange Ladezeiten bei den KoGIs-Auftritten

Seit den frühen Nachmittagsstunden dauert der Aufruf der KoGIs-Auftritte extrem lange. Der Grund hierfür liegt in einer vollständigen Überlastung des bremischen Netzes.
Alle sechs KoGIs-Farmserver laufen einwandfrei und sind nicht am Anschlag: CPU, Memory, SWAP, IO usw. sind ebenso wie der Datenbank-Server im grünen Bereich.

Die BREKOM hat bereits damit begonnen, geeignet Maßnahmen zu ergreifen, um das Problem der Netzwerk-Kapazität zu lösen.

Nachtrag: Am späten Nachmittag konnte das Netzwerkproblem gelöst werden, so dass alle KoGIs-Auftritte wieder ordnungsgemäß erreichbar waren.

Erklärung und Hintergründe:
Eine Dienststelle hatte ein sehr öffentlichkeitswirksames Video ins Netzt gestellt, das in wenigen Stunden ca. 200.000 Male vollständig herunter geladen wurde.

Die beigefügte Grafik zeigt die Anzahl der Downloads pro Minute im genannten Zeitraum.

Downloads des Videos, JPG, 31.2 KB

Bei zunächst etwa 250 Downloads pro Minute und einer Dateigröße von 546 KB wurden damit etwa 2 MByte pro Sekunde übertragen (ca. 20 Mbit pro Sekunde). Später wurden daraus etwa 700 Downloads pro Minute mit etwa 60 Mbit pro Sekunde. Insgesamt hat das Video allein (ohne die umgebende Seite und Zubehör) für 104 GB Datenfluss gesorgt (im oben genannten Zeitraum).

Unser Fazit:
Auch nach Rücksprache mit der Brekom sehen wir in den Web-Servern nur einen begrenzenden Faktor. Netzwerk, Lastverteiler, die Datenbank und der NFS-Server waren nicht ausgelastet.

Ein Problem ist, dass die anderen Instanzen schlecht erreichbar waren. Um dies zu verhindern, überlegen wir, entweder die Lastverteilung auf die Server zu ändern - dies geht in der aktuellen Konfiguration allerdings nicht - oder eine Lastgrenze pro Instanz einzuführen - ähnlich, wie dies bereits auf der Datenbankebene mit den einzelnen Benutzern schon gemacht wurde.
In diese Richtung werden wir weiterarbeiten. Idee: wenn eine Instanz nur maximal 250 von den 300 möglichen Prozessen haben darf, bleibt genug für die anderen übrig.
Einschränkung bei dieser Idee: Problem bei den Maximal-Werten ist immer: jetzt wurde die Anzahl der Prozesse erhöht und das klappte prima für den Video-Download.
Dieser verursachte relativ wenig CPU und Speicher-Last, da nur I/O (Datendurchsatz). Wenn aber ein paar wenige Prozesse viel Speicher belegen, wird die Speichergrenze erreicht und dann würde der Server vollständig ausfallen. Oder wenn es eine große Anzahl Datenbank-intensive Zugriffe gibt, werden wir da an die Grenze stoßen.

Wir werden die Werte bei Bedarf entsprechend anpassen - aber wir können nicht ausschließen, dass eine Situation entsteht, die die Auslieferung aller Instanzen beeinträchtigt - zumindest nicht zum aktuellen Zeitpunkt.